Sylvia Geist
 

Einzeltitel


Letzte Freunde. Erzählungen
Luftschacht Verlag, Wien 2011

Vor dem Wetter. Gedichte
Luftschacht Verlag, Wien 2009

Der Pfau. Novelle
Luftschacht Verlag, Wien 2008

Mitlesebuch. Gedichte
Aphaia Verlag, Berlin 2006

Die Umgebung des Auges. 8 Gedichte
musilmuseum-literatour-druckwerk, Klagenfurt/Dornbirn 2004

Nichteuklidische Reise. Gedichte
Verlag Wilfried M. Bonsack, Berlin 1998

Morgen Blaues Tier. Gedichte
Edition Postskriptum, zu Klampen, Lüneburg 1997



Übersetzung


Chirikure Chirikure
Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2011

Herausgaben


Im Garten der Wörter.
Orte und Gegenstände slowakischer Literatur
(mit Ursula Macht)
die horen Nr. 208, Bremerhaven 2002

Zwischen den Linien.
Eine polnische Anthologie
Postskriptum Verlag, Hannover 1996

textura 1: Städte, Berührungspunkte
Rabenrat Verlag, Hannover 1992

textura 2: Wider die Wand aus Rücken. Neue bulgarische Literatur
Rabenrat Verlag, Hannover 1993

textura 3: Der junge Drache irrt nicht. Kindheit und Jugend
Rabenrat Verlag, Hannover 1993



außerdem:


Gedichte

Aufsätze und Besprechungen
Geschichten
Nachdichtungen und Übersetzungen
Portraits und Gespräche
Feature

in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien und im Rundfunk


                                      Stimmen 






zur Prosa

"Sylvia Geist spielt nicht mit Worten, sie zielt mit ihnen."
Gabriele von Arnim im Deutschlandradio

"Es sind Letzte Freunde, die noch bleiben, letzte Maßnahmen, zu denen Menschen greifen, die Sylvia Geist in ihrem gleichnamigen Erzählband schildert. (...) Auch ihr neuer Band fasziniert durch ungewöhnliche Wahrnehmungen und exakte, plastische Sprache."
Neue Presse

"Dabei belässt die durchweg spannungsreiche Darstellung, die sich einer eindringlichen Beschreibung biografischer Brüche und Krisen verdankt, den Dingen und Vorgängen zugleich eine rätselhafte, manchmal sogar faszinierend befremdliche Vielschichtigkeit."
ekz

"Prosa (...) mit sicherem Timing und feinem Gespür für die Befindlichkeiten ihrer Figuren"
Thomas Behnke (Die Rheinpfalz)

"Braucht die Liebe einen Helden, dann ist es der titelspendende Pfau, der sich in eine Zapfsäule vernarrt hat und an ihr zugrunde geht,
 braucht sie das nicht, dann kommt sie überall vor in diesem Buch, auch im Weiß zwischen den Wörtern."
Dieter M. Gräf (Volltext)

"Sylvia Geist ist mit Der Pfau, angesiedelt im Schaustellermilieu, ein universelles Brevier der Sehnsüchte gelungen, ein Buch über das Begehren und das Versagen."
Katrin Hillgruber (Deutschlandfunk)

"In dem schmalen Band verbirgt sich eine große Geschichte über das Unbehaustsein."
Bert Strebe (Hannoversche Allgemeine)

"Sylvia Geist fällt seit längerer Zeit als Lyrikerin von eigenwilliger Denkart auf. Jetzt legt sie eine Novelle vor, und sie gewinnt. Von der Lyrik hat sie die Sprachsensibilität in die Prosa gerettet, das macht das Buch zu einem Ereignis."
 Anton Thuswaldner (Salzburger Nachrichten)


zur Lyrik

"...eine Regenerationsmaschine von Sprachschlacke"
Kurt Drawert

"Da scheint im Abglanz der Metalle ein ganzes Weltbild auf."
Peter Piontek (Hannoversche Allgemeine)

"Das sind ungewohnte, ganz originelle Ordnungsprinzipien für eine Gedichtstruktur."
Karl Schulte (Westfälischer Anzeiger)

"Sylvia Geist will den Weg ins Offene finden, indem sie die Mikrostrukturen der materiellen Welt in einen sprachlichen Makrokosmos verwandelt, in - stellenweise prophetisch anmutenden - Gesang."
Andreas Heckmann (Neue Osnabrücker Zeitung)

"Manchmal genügt eine Vokabel - und sofort ist in einem Gedicht ein Ton angeschlagen, der ganz unterschiedliche Echos und Resonanzen erzeugt.(...) Das ist typisch für eine Dichterin wie Sylvia Geist, die in ihrer Poesie großen Wert legt auf die Exaktheit wissenschaftlicher Bezeichnung wie auf die Konfrontation der wissenschaftlichen Terminologie mit den Kraftfeldern traditioneller poetischer Metaphern."
Michael Braun (Deutschlandfunk/Lyrikkalender)

"Es gibt viele gedachte Halbheiten, denen nicht wahrgenommene Verhältnisse zu Grunde liegen (...). In Sylvia Geists Gedichten aber bleibt vor der Folie scheinbar alltäglicher Beobachtungen und gewohnter Erinnerungen das Verhältnis zur Wirklichkeit und ihren Tatsachen hinterfragbar. Sehen vereinzelt, es erfolgt perspektivisch und ist hintergehbar. Zur Sprache gebrachtes Sehen allerdings erhebt die Tatsachen zu poetischen Gegenständen, es eröffnet einen Vorstellungsraum, der vom Ich zu den Dingen reicht"
Kerstin Preiwuß (Edit)

"(...) eindringliche Bilder für die scheinbar stillen Prozesse des Entfremdens"
Jan Sedelis (Hannoversche Allgemeine)

"Und das Beste: die Gedichte wecken unsere Neugier. Unsere Lebendigkeit."
Ulrike Draesner (Laudatio zur Adolf-Mejstrik-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung)