Sylvia Geist

Bildsprachen - Collagen und Texte

Menschen im Versteck

 
Der Begriff "Versteck" changiert um Kindheitserinnerungen, um die Geborgenheit im Privaten, im „stillen Winkel“, etwa der eigenen Wohnung, aber auch um erzwungene Verborgenheit, Sich-Verstecken-Müssen vor Gewalt, aus Angst oder Scham. Sich-Verstecken gehört zu den Grundmustern menschlicher Identitätsbewahrung und -suche, die Übergänge zwischen selbstgewähltem Schutzraum, Spiel und Flucht sind fließend.

Das Projekt griff das Thema in einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen sowie im Rahmen von Workshops auf.  Besonderes Augenmerk galt der Einbeziehung von Personengruppen, deren  Lebensalter oder -situation eine Form der Abgeschiedenheit oder des Verstecktseins einschließt.
Neben Ausstellungen, Performances und Lesungen fanden eine Erinnerungswerkstatt mit Senioren, ein Schülerworkshop, ein Podiumsgespräch in Zusammenarbeit mit dem Arbeitslosenkreis Linden zum Thema "Identität und Arbeit" und eine Kreativwerkstatt für Hortkinder statt.


                                     




 (Werkstattgalerie Calenberg, Hannover, April - Juni 2009)

 




Tapetenwechsel

24 Bilder-/Texte vom Räumen: vom Bewohnen,
Aus- und Umziehen, Abreißen und Aufbauen.



 
    (in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Mai - Juli 2008)





Nach Gedichten



Die ständig erweiterte Reihe von Collagen nach Lektüren.


Nach Gedichten von:

Ingeborg Bachmann
Hilde Domin
Michael Hamburger
Ted Hughes
Friedrike Mayröcker
Sylvia Plath
Georg Trakl
Marina Zwetajewa

u.v.a.




(in der Stadtbibliothek Hannover, Oktober - Dezember 2007)                       Fotos: Michael Stünkel

Limits are




15 Arbeiten zum Thema Grenze, denn:



 


                                                                                                                 limits are...
 
 
...landscape, shape, leap, chance, resistance, beautiful...